Therapiegebiete

Reisekrankheit

Die Reisekrankheit (medizinisch: Kinetose; von griechisch kinein = bewegen) ist keine Krankheit, sondern eine normale Reaktion auf ungewohnte Bewegungen und Beschleunigungen, die den Organismus überfordern.

Sie tritt zum Beispiel beim Autofahren, auf dem Schiff, im Neigezug, bei Flugreisen oder beim Kamelritt auf. Zu den Beschwerden gehören Schwindel, kalter Schweiss, Blässe, Übelkeit und Erbrechen. Besonders anfällig sind Kinder zwischen 3 und 12 Jahren.

Die Reisekrankheit kann jeden treffen, in etwa 90% der Fälle verschwinden die Symptome nach zwei bis drei Tagen. Zur medikamentösen Vorbeugung und Behandlung werden unter anderem Antihistaminika der ersten Generation angewendet.