Therapiegebiete

Behandlungsmöglichkeiten des hellen Hautkrebses

Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten bei hellem Hautkrebs. Die Wahl der Methode wird durch Grösse und Lokalisation der erkrankten Hautstellen bestimmt.

Die gebräuchlichsten möchten wir Ihnen gerne vorstellen:

Operative Entfernung
Der Hautkrebs und ein Teil des umliegenden gesunden Gewebes werden durch den Arzt entfernt. Die ausgeschnittene Hautstelle wird durch eine Naht geschlossen und das entfernte Gewebe zu einer feingeweblichen Untersuchung an ein Labor geschickt. Mit einer mikroskopischen Untersuchung kann überprüft werden, ob alle Krebszellen entfernt wurden.

Imiquimod
Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt das Auftreten von hellem Hautkrebs. Diese Erkenntnis haben sich Wissenschaftler zu Nutze gemacht, um folgendes Behandlungsprinzip zu entwickeln: Die gezielte Aktivierung des Immunsystems der Haut gegen Krebszellen. Die Creme-Therapie mit dem Wirkstoff Imiquimod aktiviert die körpereigene Krebsabwehr. Nach einigen Anwendungen der Creme kommt es zu Entzündungserscheinungen, die Haut rötet sich und schwillt leicht an. Diese Reaktion ist für den Arzt ein positives Zeichen dafür, dass die Therapie anschlägt; sie klingt im Verlauf der Behandlung wieder ab.

5-Fluorouracil
Dieser Wirkstoff ist ein aus der Krebsbehandlung bekanntes Zytostatikum und hemmt überwiegend Tumorzellen an der weiteren Vermehrung. 5-Fluorouracil gibt es in Salbenform, diese wird solange auf die betroffenen Stellen aufgetragen, bis eine starke Entzündungsreaktion erreicht ist.

Kryotherapie
Kryotherapie ist eine einfach anzuwendende Methode, bei der das Krebsgewebe durch Vereisung mit flüssigem Stickstoff zerstört wird. Diese Methode kann wiederholt werden, um die vollständige Beseitigung des kranken Gewebes zu gewährleisten.

Laserchirurgie
Die Laserchirurgie benutzt kein Skalpell, sondern schneidet den Krebs mit Hilfe eines Laserstrahls heraus oder zerstört ihn durch Verdampfen.

Photodynamische Behandlung
Bei der photodynamischen Behandlung wird eine Creme mit dem Wirkstoff Methyl-Aminolävulinsäure (MALA) oder 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) auf den Hautkrebs aufgetragen. In den entarteten Zellen sammelt sich der Wirkstoff in Form eines photosensitiven Farbstoffes an und durch eine anschliessende Bestrahlung des betroffenen Hautareals kommt es zu einer Zerstörung der Krebszellen.