Was sind Warzen?
Warzen sind scharf begrenzte, gutartige Hautwucherungen unterschiedlicher Form mit einer rauen, schuppigen Oberfläche. Sie werden durch ein Virus (Humanes Papilloma-Virus, kurz HPV)) hervorgerufen. Zurzeit kennt man über 100 verschiedene Untertypen dieses Virus.
Die häufigsten Warzenformen sind die gewöhnlichen Warzen (Verrucae vulgares) und Warzen an den Fusssohlen (Verrucae plantares). In der Schweiz hat fast jedes Kind schon einmal Warzen gehabt. Die Hälfte aller Erwachsenen hatte schon Fuss- oder Handwarzen. Insgesamt geht man davon aus, dass 75 - 80% der Bevölkerung in den Industrienationen mindestens mit einem Typ des humanen Papilloma-Virus infiziert sind.
Man unterscheidet Warzen danach, wie sie aussehen und wo sie auftreten. Hervorgerufen werden sie an den unterschiedlichen Hautregionen von den verschiedenen Untertypen des Virus.
Wie werden Warzen diagnostiziert?
Die Erscheinungsbilder der Warzen und die Orte, an denen sie auftreten, sind zur Diagnose meist schon ausreichend.
An Händen und Füssen sind es raue, oft erhabene Knoten mit unregelmässiger, schuppiger Oberfläche. In der Mitte weisen sie manchmal kleine schwarze Punkte auf. Warzen an der Fusssohle (Plantarwarzen) verteilen sich zusätzlich manchmal mosaikartig.
Im Gesicht und am übrigen Körper treten plane Warzen oft als unscheinbare rötliche, leicht raue Erhebungen auf.
Der Hautarzt kann die Warze mit Essigsäure betupfen. Sie färbt sich dann im Gegensatz zur restlichen Haut weiss. So kann er auch nicht sichtbare Infektionsstellen entdecken.
Therapie
Wirksame Warzentinkturen enthalten Säuren wie z.B. Essigsäure und Milchsäure, die das von den Viren hervorgerufenen Hautgebilde zuverlässig „wegätzen“. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt. Er weiss Rat und kann Ihnen ein wirksames Arzneimittel verordnen.


